Stare im Winter!

Am 15. Januar war ich bei strahlendem Sonnenschein, bei blauem Himmel und bei minus 20 Grad Celsius im Ecomuseum und habe dort, in meinen Augen, DIE Entdeckung gemacht….. Stare!!!!

Ein ganzer Schwarm von ihnen hat es sich in der Baumkrone eines blattlosen Laubbaumes in der Sonne gemuetlich gemacht. Ich habe gedacht, ich sehe nicht richtig!

Fuer mich gehoerten die Stare zu den Zugvoegeln, die ihre Winter in gemaessigteren Klimazonen verbringen! Und die dann im Fruehling zum Nisten wiederkommen!

Und dann daheim, nach einer schoenen Tasse heisser Schokolade, da habe ich natuerlich sofort im Internet gestoebert und festgestellt, dass die Stare durchaus in Quebec, und zwar im “Sueden”, suedlich des Lac-St-Jeans, ueberwintern. Der Lac St-Jean ist immerhin so an die 7 Stunden Autofahrt, in Richtung Norden, von Montreal entfernt!

Aber – die Natur und ihre Bewohner halten immer wieder Ueberrachungen fuer uns bereit!

Wenn man bedenkt, wie harsch unsere Winter hier sein koennen, und der Winter 2017/2018 ist ein sehr gutes Beispiel dafuer, dann muss man sich schon ueber die so oft beschriebene Anpassungfaehigkeit der Stare wundern. Ohne diese Anpassungsfaehigkeit haetten sie es sicher auch nicht geschafft, sich so auf dem nordamerikanischen Kontinent auszubreiten.

Wikipedia, deutsch

In Nordamerika erfolgte die Einbürgerung 1890/91 durch Freilassung von ca. 100 Staren durch Eugene Schieffelin** im Central Park von New York. Der Bestand stieg exponentiell an, 1940 wurde der Bestand in ganz Nordamerika bereits auf 50 Mio. Individuen geschätzt, Anfang der 1980er Jahre auf 200 Millionen. Auf Grund der starken Bestandszunahme und beobachteter negativer Einflüsse auf die heimischen Arten wird der Star in Nordamerika als invasive Art bezeichnet.[6] Der Weltbestand betrug Anfang der 1980er Jahre etwa 600 Mio. Individuen. Der Star ist damit eine der häufigsten Vogelarten der Welt.

**Weitere Ausfuehrunge bei Wikipedia, englisch

Er (Eugene Schieffelin) war Praesident der Amerikanischen Akkliatisations Gesellschaft , die versuchte, alle in den Werken Shakespeares vorkommenden Voegel in Nordamerika einzubuergern!

Ja und der hier, das ist kein Star…. aber er sass so schoen auf seinem Ast….

Viele Gruesse aus Kanada… und ich lasse mich gerne belehren, wenn euch diese Fakten schon bekannt gewesen sind! 🙂

 

 

 

 

 

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Ticke ich richtig?? 🙂😧

Manchmal habe ich so das Gefühl, dass dem nicht so ist!  🙂

Denn es gibt nicht allzu viele Leute, bzw. es gibt gar keine, die ich kenne, die sich an einem kalten (minus 20 Grad Celsius) Wintertag aufmachen, um in einen Zoo zu gehen und zu fotografieren! 😧

Aber wenn die anderen Bedingungen halt stimmen – Sonnenschein und strahlend blauer Himmel und der schöne, blütenweisse Schnee! – was soll man da machen???? Da muss man halt einfach raus… 🙂🙂

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Und ich habe es genossen, das Ecomuseum in Ste-Anne-de-Bellevue fast für mich allein zu haben! (Im Grossen und Ganzen habe ich vielleicht zehn Personen gesehen!)

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Die Tiere “hatten Zeit” fuer mich, sie hatten Zeit, ganz einfach in der Sonne zu sitzen, neugierig in die Gegend zu schauen, sich als Modelle zur Verfügung zu stellen!

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Was den Fuchs anbelangt, er hat unfallsbedingt nur drei Beine und hat, nachdem feststand, dass sein Bein amputiert werden musste, im Ecomuseum eine dauerhafte Bleibe gefunden. Er ist neugierig, kommt an den Zaun und ist äusserst geschickt und flink und agil mit seinen drei Beinen!

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Allerdings habe ich die Runde durchs Ecomuseum nur einmal gemacht….. 🙁, dann haben mich vor allem meine Fingespitzen ganz dezent darauf hingewiesen, dass die Zeit zum Heimgehen gekommen sei😧🙂!!

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Und hier gibts ein paar mehr….. allerdings fehlen natürlich Waschbären, Baumstachler und Schwarzbären….die halten Winterschlaf und die Ottern liessen sich nicht blicken. ☹️

https://flic.kr/s/aHskAviuTp

Viele Grüsse aus Kanada!

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Gefiederte Freunde

Die folgenden zwei sind mittlerweile regelmaessige Gaeste an und unter meiner Futtersaeule, der dritte hat es mir schwer gemacht, ihn zu identifizieren! 🙂

Dark-eyed junco / Winterammer  (Junco hyemalis)

Bruant hudsonien / Baumammer ( Spizelloides arborea)

Korrektur: Der englische Name ist American Tree Sparrow! Danke Tanja!🙂👍

American goldfinch / Goldzeisig  (Spinus tristis)

Ihn habe ich zum ersten Mal an meiner Futtersaeule gesehen und, wie schon oben erwaehnt, hatte ich  grosse Muehe, ihn zu identifizieren! Mittlerweile habe ich aber herausgefunden, dass einige seiner Art ihre Winter hier bei uns in Quebec verbringen, dass aber ihr Gefieder im Winter weniger auffaellig ist. Ich kenne diesen Goldzeisig vom Sommer her, wenn sein Gefieder gelb strahlt! Ich nehme an, dass es am Futter liegt, mit dem ich die Futtersaeule aufgefuellt habe…. anscheinend hat ihn das angezogen. D.h. wohl, dass ich, wenn ich ihn wieder sehen moechte, dieses Futter immer anbieten muss! 🙂  Was ich natuerlich sehr gerne mache! 🙂

Baerige Gruesse aus Kanada!

 

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Die Rehe von La Minerve

La Minerve, Dec. 2017

La Minerve ist ein kleiner Ort in den Laurentians, ca. zweieinhalb Stunden nordöstlich von Montreal.
Wir befinden uns des Öfteren dort und wenn mein Vierbeiner mich alleine spazieren gehen lässt, dann habe ich eine Chance, Rehe zu sehen und sie vor allem vor die Kamera zu bekommen.

La Minerve, Dec. 2017

Der Fairness halber muss ich sagen, dass das manchmal nicht so schwierig ist, da die Rehe die Menschen gewohnt sind, denn immerhin ist das hier oben „Cottage Country“!

Aber, man muss sich die Zeit nehmen und raus gehen, auch wenn die Temperaturen mal nicht so gnädig sind!🙂

La Minerve, Jan. 2018

Und wer alle Bilder sehen möchte, der kann ja mal auf diesen Link klicken!

https://flic.kr/s/aHsmbYcx3C

Bärige Grüsse aus Kanada!

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Winter

„Kindness is like snow, it beautifies everthing it covers.“ – Khalil Gibran

(Die Güte ist wie der Schnee, sie verschönt alles was sie bedeckt)

Viele Grüsse aus Kanada!

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Happy New Year…

Ich wünsche euch allen ein gutes, glückliches neues Jahr 2018!

Und ich hoffe, dass ihr alle gesund bleiben werdet, dass sich alle oder viele euerer Wünsche erfüllen werden, dass es euch und all eueren Lieben, Vierbeiner mitinbegriffen, immer gut gehen wird, dass ihr wunderschöne Erlebnisse und Begegnungen haben werdet und den Fotografen, dass sie immer schöne Motive vor ihre Kamera bekommen werden.

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Kommt gut rüber und ich freue mich schon, euch im neuen Jahr wieder zu lesen!

Christa

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Deep freeze…

Wie ja mittlerweile bekannt ist, herrschen auf dieser Seite des grossen Teichs arktische Temperaturen, und das nicht nur bei unseren Freunden „south of the border“, sondern auch in Kanada!🙂

Trotz allem kann man aber auch bei diesen Temperaturen Schönheiten, die Väterchen Frost uns bietet, finden und bewundern!🙂

Das Geheimnis dafür ist, sich warm anzuziehen…. dressing in multiple layers….., wie das hier so schön heisst! Und wenn man diesen Ratschlag befolgt, dann kann man es schon einige Zeit draussen aushalten und die Schönheiten der Natur auf sich wirken lassen!🙂

Und als Abschluss, möchte ich noch diese wunderschönen Nebensonnen zeigen und das, obwohl die Qualität der Fotos nicht die beste ist, da ich sie mit dem Iphone durch die nicht so saubere Windschutzscheibe fotografiert habe… sorry!

https://de.wikipedia.org/wiki/Nebensonne

Bisher hatte ich das Glück, sie zweimal zu sehen, einmal vor einigen Jahren an einem warmen Sommernachmittag und dann jetzt, an einem sehr kalten Nachmittag im Dezember! Und meiner Meinung nach, kommen diese Nebensonnen in ihrer Schönheit gleich nach der Aurore Boréale!

Bärige  Grüsse aus Kanada!

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4. Advent und Weihnachten!

Da ja heuer der 4. Advent auf den heiligen Abend faellt, moechte ich das Ganze mal ganz systematisch angehen! 😉⭐️

Erstens ….  alle vier Kerzen muessen brennen

Zweitens …. die Geschenke muessen verpackt sein

Drittens ….. die Kerzen am Christbaum muessen leuchten

Viertens …. und all meinen Blogfreunden „muss“ ein frohes Weihnachtsfest gewuenscht warden

⭐️May your holidays be filled with all the magic and the wonder of the season⭐️

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Ich wuensche euch alle frohe Weihnachten, euch und all den Personen und Tieren die euch nahestehen, egal wo ihr seid und mit wem ihr feiert.

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Baerige Weihnachtsgruesse aus Kanada

Christa

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Alle Jahre wieder….

Geht es euch auch so, dass ihr jedes Jahr aufs Neue erstaunt seid, was ihr alles an Christbaumschmuck habt und dass ihr euch jedes Jahr aufs Neue darueber freut?

Heuer habe ich mal meine Wachsmodeln wieder aus der Tiefe des Kartons hervorgekramt….

…. und mich erinnert, wie ich zu ihnen gekommen bin, bzw. wer sie mir spendiert hat….

…. und mich gefreut, dass nach all den Jahren noch immer etwas vom Bienenwachsduft uebrig ist….

…. und dann habe ich beschlossen, eines meiner beiden kleinen Baeumchen (ich muss zugeben sie sind kuenstlich, erworben beim hiesigen Moebelschweden) damit zu schmuecken.

Ganz altmodisch…. Wachsmodeln, Strohsterne und silberne Kugeln…. also meiner Meinung nach ist das altmodisch  🙂 … oder sagen wir mal „traditionell“, das hoert sich besser an! 🙂

Wie ihr sehen koennt, ist das Christbaumschmuecken eine anstrengende Sache, denn mein vierbeiniger Helfer war allein schon nach dem Auspacken fix und fertig und brauchte erst mal ein kleines Nickerchen…. 🙂

und hier ist das Resultat:

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…. aber frohe Weihnachten wuensche ich euch jetzt noch nicht, da sind ja immerhin noch ein paar Tage hin…

Dann habe ich noch einen kleinen Schatz, einen Rauschgoldengel, der mittlerweile auch schon ueber 50 Jahre alt ist, und den meine Tochter, als sie klein war, als „Christmas Barbie“ bezeichnet hat! 🙂

Und diese liebe Trachtlerin ist das Ergebnis einer nur einigermassen bezaehmten Kauflust…  🙂  Ist sie nicht putzig?

 

     Baerige Gruesse aus Kanada!

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Winterliche Strassen und Wintersonne

Da es ja unter meinen Bloglesern etliche gibt, denen das winterliche Weiss gefaellt – direkt oder aus der Ferne, das sei mal dahingestellt   🙂 – moechte ich euch mal zu einem kleinen Spaziergang ueber die winterlichen  Strassen von La Minerve in den Quebecker Laurentians einladen….

Man koennte fast meinen, dass das der Mond ist, der am fruehen Abend hoch am Himmel steht!

Und zum Abschluss gibt es frostigen Bluetenzauber am Fenster und diese, meiner Meinung nach wunderschoenen Gebilde, erinnern mich eigentlich an feine Damaststickerei aus frueheren Zeiten….

Baerige Gruesse aus Kanada…. und hoffentlich ist es keinem zu kalt geworden!

 

 

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Advent, Advent….

 

…. und schon brennt das dritte Licht!

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Habt alle einen schönen dritten Advent und eine nicht allzu hektische letzte Woche vor Weihnachten!

Bärige Adventsgrüsse aus Kanada!

 

 

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Inuit Kunst …. die Kunst, die aus der Kaelte kam…

Als ich vor kurzem in Ottawa war, da habe ich diese wunderschoenen Kunstwerke gesehen und fotografiert. Sie waren in einer Kunstgalerie im Hotel „Chateau Laurier“ ausgestellt.

Die Galerie war schon zu…. ich nehme nicht an, dass man mich sonst so ohne Weiteres haette fotografieren lassen….

Aber schaut mal selber, sind das nicht herrliche Skulpturen?

Und diesen kleinen Seifenstein-Eisbaeren, den hat ein Kollege von mir geschnitzt und ihn mir zum Geburtstag geschenkt. Ich habe ihn sozusagen entstehen sehen, aber als er ihm mir dann geschenkt hat, da war ich einfach sprachlos!

Und hier habe ich noch einen interessanten Link zu dieser Kunst „die aus der Kaelte kam“ gefunden:

http://www.inuitkunst.de/inuitkunst.html

Ja, und im wahrsten Sinne des Wortes:

Baerige Gruesse aus Kanada!

 

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Die Asamkirche von Sandizell

Mit den Münchner Kirchen bin ich fertig, aber ein Schmankerl habe ich noch, nämlich die Asamkirche von Sandizell.

 

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Sie zählt zu den schönsten Dorfkirchen Altbayerns. Auch wenn man mit Superlativen vorsichtig sei  sollte, ist er hier angebracht, denn noch bezaubernder kann man sich die Kirche nicht vorstellen.

Erbaut wurde sie zwischen 1735 und 1772 im Stil des Spätbarock, doch auch verspielte Rokoko Elemente sind im Innern der Kirche deutlich zu erkennen. Am Bau der Kirche waren Handwerker un Künstler aus München beteiligt, darunter der Münchner Hofbaumeister Johann Baptist Gunetzrhainer, der als Architekt des barocken Kleinods von Sandizell gilt.

Dass die Kirche nicht als Gunetzrhainer Kirche, sondern als Asamkirche von Sandizell bekannt ist, liegt sicher nicht am sperrigen Namen des Hofbaumeisters. Der Grund ist der prachtvolle Hochalter im Inneren, den der Stuckateur und Bildhauer Egid Quirin Asam geschaffen hat und der einfach überwältigend ist.

Asam stattete den Altar, in dessen Mitte Petrus steht, mit gedrehten, sogenannten „salomonischen Säulen“ aus, wie man sie vom römischen Barock kennt. Am Altartabernakel im Petersdom in Rom sind ebenfalls solche Säulen zu finden. Man sieht, die Kirche St. Peter in Sandizell ist ein Kleinod im wahrsten Sinne des Wortes, mit ganz grossen, ja allergrössten Vorbildern.

(Quelle: An Altmühl und Donau, Lieblingsplätze zum Entdecken)

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Und hier ist der Link zum Album (gross ist das Album nicht, denn auch hier war der Zugang zum Kirchenschiff vergittert):

https://flic.kr/s/aHsmbs7Z4g

Baerige Gruesse aus Kanada!

 

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Advent, Advent…

… und schon sind wir beim zweiten Lichtlein!

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Bärige Adventsgrüsse aus Kanada!

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Weihnachtsbaeckerei

obwohl, eigentlich war es ja eine Nikolausbaeckerei! 🙂

Ich bin ja eher eine Kuchen- als eine Plaetzchenbaeckerin, aber heuer hatte ich mal wieder Lust, einen Schwung Plaetzchen zu backen. Aber ich habe nix uebertrieben, ich habe nur Butterplaetzchen gebacken! 🙂

Erst mal die Zutaten….

Dann kam das Ausstechen… und mit einem Glas Wein geht das natuerlich sehr viel besser!

Das war dann das Resultat – mit zwei Baerentatzen, denn was „Baeriges“ gehoert schon dazu! 😉

Dann mussten einige davon verpackt werden – zuvor wurden aber etliche von meinem Mann und mir „getestet“ und fuer gut befunden. 🙂

Ist ja schoen, wenn man immer leere Dosen vorraetig hat (die Sammlerleidenschaft zahlt sich aus!).

Und morgen wird die Dose samt Inhalt dann den Besitzer wechseln!

Habt einen schoenen Nikolaustag und

baerige Gruesse aus Kanada!

 

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